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Interview with Isaac Chan, Co-Founder of Green Consensus SA

30 April 2021

Aktionariat is delighted to have Green Consensus SA on board. It is the first company to not only tokenize their shares with Aktionariat but also implement our market tools including the Brokerbot. We wanted to take the chance to gain some insights on why Green Consensus picked our solution, what their expectations are and what their experience has been so far using our tools. Isaac Chan, co-founder of Green Consensus, provided a glimpse behind the scenes.

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Scalable Shareholder Relations

27 April 2021

Aktionariat has been consciously designed to make shareholder relations scalable. Board members of issuers that choose Aktionariat are not bothered with updating shareholder addresses, answering inquiries regarding lost keys, or similar. There is no dependence on (usually costly) intermediaries to handle such tasks either. All is automated and decentralized, with the holders themselves being directly responsible. A company tokenized with Aktionariat can have thousands of direct shareholders without resorting to pooling, phantom stock options or other work-arounds. These are the foundations to reap the main benefit of open blockchains: free and open transferrability and the emergence of light-weight, efficient markets for the issuer tokens. This post outlines how exactly we achieve a high level of scalability in shareholder relations. In essence, it is all about letting the shareholders do the work they generate and not the issuer or another centralized entity.

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Aktionariat AG mints its first crypto-shares

1 February 2021

Last night at 00:07, Aktionariat AG minted its first 100 000 crypto-shares, only minutes after the legal foundation for such a step came into force. The shares are now bound to ERC-20 tokens residing on the Ethereum blockchain named Draggable Aktionariat AG Shares (DAKS). You can watch us celebrate the minting of these first shares in this recording.

Apparently, we were not alone with this plan, with MME / Daura having had a similar nightly session. In any case, we are to our knowledge the only ones that did so on a public blockchain. Also, we seem to be the only ones that actually made use of the tokenized shares: we started selling (and repurchasing) them on our investor relations page.

The Aktionariat shares are open to be bought by anyone interested in participating in the company’s success. On the first day of trade Aktionariat reached a trade volume of about CHF 25K. As the market for security tokens grows, it will attract not only more investors but also more companies that discover the benefits of having a secondary market for their shares.

We are looking forward to welcoming more companies to make use of our unique technology to create markets.

Federal Council enables crypto-securities

30 January 2021

In October, the Swiss parliament passed a set of innovative adjustments to existing laws that provide the issuance, storage and trading of crypto-securities with an explicit legal foundation. On December 10th, the Federal Council decided to enact the first part, regarding the issuance, already by February 1st 2021. The other parts require implementing ordinances before they can be enacted. These are currently under consultation.

In his role as a member of the expert council of the Swiss Blockchain Federation, Luzius wrote a small contribution (in German) to provide some more background, comparing the newly enabled register securities (Registerwertrechte) to the existing legal forms of securities and their history.

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New Swiss blockchain law set to attract investors, entrepreneurs

22 January 2021

Switzerland will be among the first countries in the world to introduce a new, modern legislation applying to blockchain and distributed ledger technology (DLT) in 2021. Existing rules will be adapted to take into account the crypto assets sphere’s recent and rapid developments. These amendments not only increase the legal certainty for investors. They also remove barriers for DLT-based applications and reduce the risk of abuse. This should attract even more entrepreneurs and investors to the Swiss crypto sector.

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Können Kryptowährungen das Immobiliengeschäft revolutionieren?

14 December 2020

IMMO’Magazin, Dezember 2020

Luzius Meisser im Interview mit Roland Vögele, CEO der MV Invest AG

Der Bündner Luzius Meisser (40) studierte an der ETH Informatik und lancierte anschliessend einen Cloudspeicherdienst. Nach Verkauf des Unternehmens an Seagate gründete er 2013 die Bitcoin Association Switzerland und absolvierte einen Master in Volkswirtschaft an der Universität Zürich. Er ist Verwaltungsratsmitglied und Investor in mehreren Schweizer Startups, Mitautor verschiedener wissenschaftlicher Publikationen und hat den Bundesrat bei der Ausarbeitung der kürzlich verabschiedeten Blockchain-Vorlage als externer Experte beraten. Sein neustes Startup heisst Aktionariat und verfolgt das Ziel, mittels Blockchain-Technologie einen Markt für die Aktien kleiner und mittelgrosser Schweizer Firmen zu schaffen.

Herr Meisser, Sie sind einer der wichtigsten Köpfe in der Krypto-Szene, wie sind Sie auf das Thema aufmerksam geworden?

Ich habe 2011 in einem Informatikforum zum ersten Mal über Bitcoin gelesen und war sofort fasziniert. Ein bis heute unbekannter und rätselhafter Erfinder hat auf originelle Weise eines der grossen Probleme der Computerwissenschaften gelöst und eine komplett dezentral organisierte Internetwährung geschaffen.

Der Bitcoin feierte Ende Oktober bereits sein zwölfjähriges Bestehen, wie hat sich die dahinterstehende Technologie seither entwickelt und wohin geht die Reise?

Zunächst ging es darum, Bitcoin und das zugrundeliegende Netzwerk stabiler zu machen. Später sind weitere Kryptowährungen und frei programmierbare Blockchains hinzugekommen. Das bekannteste System ist Ethereum, welches ich auch mit meiner Firma Aktionariat nutze. Die nächste grosse Herausforderung liegt nun darin, die Anzahl Transaktionen, die diese Systeme pro Tag verarbeiten können, stark zu erhöhen. Derzeit schafft Ethereum rund eine Million Transaktionen pro Tag. Das jedoch ist viel zu wenig, um das globale Finanzsystem zu konkurrieren. Leider geht die entsprechende Entwicklung aufgrund der hohen technischen Komplexität nicht so schnell voran, wie ich mir das wünschen würde.

Sie sind sehr präsent und standen diesbezüglich auch schon den Schweizer Behörden beratend zur Seite, wo findet sich die Schweiz auf dieser Landkarte wieder? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen braucht es hierzu?

Unser Parlament hat im Herbst 2020 ein Gesetzespaket verabschiedet, das eine sehr gute Grundlage schafft, die Blockchain-Technologie für den Wertschriftenhandel zu nutzen. Die EU hat ähnliche Pläne, hinkt aber mehrere Jahre hinterher. So sind die in der Schweiz geschaffenen gesetzlichen Grundlagen, im Vergleich zum gegenwärtigen europäischen Entwurf mit dem Titel «Pilot regime for DLT market infrastructures», wesentlich besser. Ich bin also sehr froh darüber, dass wir hier unsere eigenen Gesetze machen können und nicht dem EU-Recht unterliegen.

Die digitale Währung Bitcoin wurde auch schon für Immobilien Transaktion genutzt. Viele Akteuren sehen hier grössere Risiken und die Gefahr von Geldwäscherei, wie sehen Sie das?

In der Schweiz wird Bitcoin meines Wissens kaum für Geldwäscherei genutzt. Möglicherweise liegt das daran, dass wir im Vergleich zu anderen Ländern viel strengere Regeln haben. Das grösste Risiko im Kryptomarkt ist die hohe Volatilität der gehandelten «Coins». Der Markt ist geprägt von kurzfristiger Spekulation. Ich erwarte aber, dass die kurzfristig orientierten Anleger, die jeweils nur dem nächsten Hype nachjagen, früher oder später von langfristig orientierten Investoren verdrängt werden und der Markt insgesamt reifer wird. Wenn es soweit ist, werden wir vermehrt auch Blockchain-basierte Immobilienprodukte sehen. Bis dahin könnten aber noch ein paar Jahre vergehen.

Die Immobilienbranche macht sich schwer mit der Tokenisierung ihrer Assets. Das Projekt Swiss Real Coin wurde auf Eis gelegt und auch andere tun sich schwer Bewegung in den Markt zu bringen. Ist Ihre Welt nicht geeignet für Immobilien?

Rechtlich gesehen kann man eine Immobilie nicht direkt tokenisieren, denn ihre Übertragung erfolgt nicht digital, sondern über das Grundbuch. Und wenn man die Aktien der Gesellschaft tokenisiert, die die Immobilie besitzt, landet man im Geltungsbereich des Kollektivanlagegesetzes. Daran ist der Swiss Real Coin letztlich gescheitert. Möglicherweise gibt es aber Wege, es besser zu machen. Vielleicht wäre das ein Fall für die MV Invest? Es genügt aber nicht, die rechtlichen Hürden zu überwinden. Das Angebot muss auch wirtschaftlich überzeugen und den Wünschen der Anleger entsprechen.

Welche Hürden müssen überwunden werden, damit die Blockchain auch der Immobilienwirtschaft neue Möglichkeiten eröffnen kann?

Neben den rechtlichen Herausforderungen muss der Markt selbst auch reifer werden. Es braucht etablierte, sogenannte «Stable-coins», die beispielsweise an den Franken angebunden sind und die es erlauben, Transaktionen in traditionellen Währungen abzuwickeln. Ein Beispiel dafür ist der Cryptofranc, der von einer Tochterfirma von Bitcoin Suisse, an der ich beteiligt bin, herausgegeben wird. Der Bitcoin ist derzeit für Immobilientransaktionen nämlich zu volatil. Im Weiteren braucht es entsprechende Marktplätze und Blockchain-affine Investoren, die sich für Immobilien interessieren. Um dem Risikoappetit der heutigen Anleger im Kryptomarkt zu entsprechen, müssten tokenisierte Immobilienanlagen vermutlich einen starken Hebel beinhalten. Die Kryptoanleger suchen nämlich tendenziell hohe Renditen und sind bereit, dafür auch hohe Risiken in Kauf zu nehmen.

Die Gesellschaft und ihre Technologien entwickeln sich immer schneller, wo sehen Sie die Blockchain in 5 Jahren?

Meine Hoffnung ist, dass die Blockchain-Technologie die Entwicklung eines alternativen Finanzmarktes ermöglicht, der freier und transparenter ist als die bisherigen Märkte. Beispielsweise sind heute nur rund 230 der über 120 000 Schweizer Aktiengesellschaften an der Börse gehandelt. Ich glaube, es gibt Tausende von weiteren Firmen, deren Aktien von einem öffentlichen Markt profitieren würden. Diesen Markt möchte ich helfen aufzubauen.

Herr Meisser, vielen herzlichen Dank für die interessanten Einblicke und Ihre Einschätzungen zu Blockchain-basierten Anwendungsbereichen im Immobiliensektor. Der politische Wille ist also da, nun liegt es an den verschiedenen Akteuren, entsprechende Lösungen auszuarbeiten. Um Ihren Ball aufzunehmen, wer weiss, vielleicht werden wir mit der MV Invest auch einen Beitrag dazu leisten können, versuchen wir doch immer wieder neuen, innovative Lösungen für die Investoren und Anleger zu entwickeln. Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich bin überzeugt, dass wir auch in Zukunft noch so einiges von Ihnen hören und lesen dürfen.

Luzius Meisser introduces Switzerland’s new blockchain law

8 December 2020

Luzius Meisser introduces Switzerland’s new blockchain law

Presentation for Bitcoin Association Switzerland, Zurich, November 30, 2020.

To get ready for the opportunities of the digital age, Swiss lawmakers approved a set of law changes in record speed in 2020. Luzius Meisser, co-founder of the Bitcoin Association Switzerland, explains the new law and the opportunities that it offers.

Since the presentation, it has been announced that the new law will be se set into force even sooner than expected, February 1st 2021!